1968-1969

Droht die Schließung des Freibades?   
Aufgrund der drastischen Bestimmungen des Bundesgesundheitsministeriums, der zu kleinen Filteranlage und der fehlenden Wassererwärmung, war eine Schließung des Bades möglich. Die niedersächsischen Jugendmeisterschaften waren fast aufgrund der zu geringen Wassertemperatur ausgefallen. Dr. Freytag traf sich deshalb mit den Ratsherren der Stadt im Schwimmerheim. Die Stadt hatte einen Architektenwettbewerb durchgeführt und eine Gesamtplanung für den Badebetrieb im Krandel erstellen lassen. Mit dem Gesamtsiegervorschlag war man aber nicht zufrieden, da das Projekt von der Stadt nicht tragbar war.

Anschwimmen am 15.Mai

Trainer Hans Simon, Oberinspektor aus Hannover (Union Hannover) machte zum zweiten Mal Urlaub im Schwimmerheim und trainierte die Jugend. Er sah im Nachwuchs große Hoffnungen, aber: “Der stetige Wechsel an Trainern und den verschiedenen Auffassungen der Trainer haben dem Schwimmsport als Leistungssport nicht gut getan“. Von Richard Volle, dem neuen Stadtbademeister und Trainer des Schwimmvereins, erhoffte sich Simon eine starke Leistungssteigerung.

Das erste „Jedermann-Schwimmfest“ bei einer Wassertemperatur von 19° und strahlendem Sonnenschein wurde ein voller Erfolg. Neben dem Schwimmverein hatten sich vor allem die Schulen auf diesen Wettkampf vorbereitet und waren u.a. bei der 10 x 50m-Staffel gegeneinander angetreten. Insgesamt waren 107 Schwimmer angetreten.

Das Abschwimmen mit Kostümen und Negerkusswettschwimmen fand am 16.September statt.