1985

Im März 1985 erfüllte Kerstin Eichner auf den Landesmeisterschaften „Lange Strecke“ die Pflichtzeit über 800 m Freistil und konnte somit an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Diese fanden im Universitätsschwimmhalle in Bochum statt. Ein 16. Platz bei 79 teilnehmenden Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet sprang dabei heraus.

Im Laufe des Jahres wurde zusammen mit der DLRG das erste 24-Stunden-Schwimmen organisiert. Es sollte ein „Volksschwimmen mit leichtem Wettkampfcharakter“ werden und so wurde ein entsprechendes Rahmenprogramm ausgearbeitet. Konzerte, Tombola, Sportvorführungen, Disco und die Wahl der „Miss Wildeshausen“ waren die Highlights. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rollié ging es am 5. und 6. Oktober im Hallenbad auf die Strecken. Am Start waren insgesamt 662 Teilnehmer, die gesamte erschwommene Strecke betrug 1.828.200 m. Allein die Leistungsgruppe des Schwimmvereins legte über 52 km zurück und war damit die erfolgreichste Gruppe dieses Turniers. Ein großer Pokal war der Lohn für die Anstrengung. Zur „Miss Wildeshausen“ wurde Dagmar Bethmann gewählt und gewann damit einen Freiflug über Wildeshausen.

 

Nur zwei Wochen später startete der Schwimmverein mit 20 Kindern nach England zum Besuch des Kingsbury Aquarius Swimming Club. Beim abschließenden Staffelwettbewerb konnte diesmal kein Sieger ermittelt werden. Beide Vereine schwammen trotz der großen Anzahl an Teilnehmern (je 19 Schwimmer) exakt die gleiche Zeit.