1999

Der jährlich wiederkehrende Winterspaziergang fand am 16. Januar vom Marktplatz aus statt. Bei regnerischem Wetter ging die etwa zweistündige Tour über den langen Huntewanderweg bis hin zum Schwimmerheim, wo sich die „Läufer“ anschließend stärken konnten.

Willibald von der NWZ fiel beim Besuch des Bades folgendes auf:

Moin!

Willibald fällt zu dem Stichwort „Stadtmarketing in Wildeshausen“ alles mögliche ein, leider wenig Gutes. Jetzt scheint die Wende aber 3eingeleitet, wie Willibald selber hautnah erlebte. Er tummelte sich zur wöchentlichen Runde im städtischen Hallenbad, als ihm mit einem Schlag ein Licht aufging: Es gibt sie tatsächlich, die Attraktionen mit dem sogenannten „Wiedererkennungswert“. In das Schwimmer-becken hatten sich nämlich zwei Herren
Mitte Dreißig verirrt, die zuletzt in der fünften Klasse zwangsweise im Unterricht das Hallenbad am Krandel von innen gesehen hatten. Doch 20 Jahre sind einfach nichts, so ein zeitloser Klassiker ist die Badeanstalt. Wie sagten beide unisono: „Hier hat sich ja nichts verändert!“ Wenn das nicht der Stoff für einen knackigen Slogan ist: „Wildeshausen. Da weiß man was man hat“,            
meint Willibald.

Zur Jahreshauptversammlung lud der Schwimmverein am Freitag, den 19. März ein. Neben der üblichen Ehrungen war auch eine ungewöhnliche Ehrung vorzunehmen. Heinrich Bobrink, 88 Jahre alt, war seit 75 Jahren treues Mitglied im Schwimmverein. Das bedurfte einer außergewöhnlichen Ehrung.

Mitte Mai war das Anbaden bei 17°C kaltem Wasser im Krandelbad. Das Training konnte wieder – gutes Wetter Voraussetzung – draußen absolviert werden.

Kerstin Eichner und Markus Schwoll nahmen am 1. Hatter Triathlon teil. Nur ein „dummer Jungenstreich“ verhinderte den Sieg von Markus Schwoll; Kerstin war sogar die schnellste Schwimmerin der Teilnehmer.      
Während der Ferienpaßaktion fand wieder ein „Iron-Kid“ statt.

Tütenweise Unrat wird beim Krandel aufräumen zusammen gesucht. Anschließend gab es wieder Gegrilltes.

Die Kreismeisterschaften „Kurze Strecke“ in Wardenburg, die der „mittlere Strecke“ in Ganderkesee statt und der Kreisnachwuchs maß sich in Hude. Die Schwimmer des SVW kamen erfolgreich nach Hause. Des weiteren nahmen die Aktiven erfolgreich am Ostermeeting in Wardenburg, Artland Schwimmfest in Quakenbrück, Vergleichsschwimmfest in Weyhe, Schwimmfest in Bruchhausen-Vilsen und am Schwimmfestival in Ganderkesee teil.     

Das Weihnachtsschwimmfest im heimischen Bad war der sportliche Abschluss.